Allgemeine Geschäftsbedingungen

Mietvertragsbedingungen

 

  1. Fahrzeugübergabe

Dem Mieter / Fahrer wird das Fahrzeug mit vollem Kraftstofftank übergeben. Der Mieter / Fahrer ist verpflichtet, dem Vermieter Beanstandungen am Füllstand des Kraftstofftanks sofort nach der Übergabe des Fahrzeuges an den Mieter / Fahrer zu melden. Der Mieter / Fahrer muss bei Übergabe des Fahrzeuges eine zur Führung des Fahrzeuges erforderliche, im Inland gültige Fahrerlaubnis sowie einen Personalausweis oder Reisepass vorlegen. Kann der Mieter / Fahrer bei Übergabe des Fahrzeuges an ihn die vorbezeichneten Dokumente nicht vorlegen, wird der Vermieter vom Mietvertrag zurücktreten, ohne dass Ansprüche des Mieters / Fahrers wegen Nichterfüllung bestehen.

 

  1. Zulässige Nutzungen
  1. Das Fahrzeug darf nur vom Mieter selbst (bei Firmenkunden mit deren Zustimmung auch von deren Arbeitnehmern / Angestellten) und von dem im Mietvertrag angegebenen Fahrer geführt bzw. genutzt werden. Der ausdrücklichen Zustimmung des Vermieters bedürfen:
  • Fahrten außerhalb des Bundesgebietes

  • die Überlassung des Fahrzeuges an nicht vorstehend benannte Dritte

Der Mieter (auch Firmenkunden) hat bei Überlassung des Fahrzeuges an die in Satz 1 der Ziffer 2a) genannten Personen bzw. Dritte eigenständig zu prüfen, ob sich der Fahrer im Besitz einer in der Bundesrepublik Deutschland gültigen Fahrerlaubnis befindet. Hierzu hat er sämtliche ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten auszuschöpfen und Erkundigungen einzuziehen. Auf Verlangen des Vermieters ist der Mieter verpflichtet, Namen und Anschrift aller Fahrer schriftlich bekannt zu geben. Bei Überlassung des Fahrzeuges an die in Satz 1 der Ziffer 2 genannten Personen bzw. Dritte haftet der Mieter für die Einhaltung der Bestimmungen des geschlossenen Mietvertrages und das Verhalten der in Satz 1 der Ziffer 2 genannten Personen bzw. Dritten wie für eigenes Verhalten. 

  1. Das Fahrzeug darf nur im öffentlichen Straßenverkehr benutzt werden, nicht jedoch zu Fahrschulübungen. In keinem Fall gestattet ist eine Verwendung des Fahrzeugs
  • zu motorsportlichen Zwecken, insbesondere Fahrveranstaltungen, bei denen es auf die Erzielung einer Höchstgeschwindigkeit ankommt, oder bei den dazugehörigen Übungsfahrten,
  • für Fahrzeugtests oder Fahrsicherheitstrainings,
  • zu Geländefahrten,
  • zur gewerblichen Personenbeförderung,
  • zur Weitervermietung,
  • zur Begehung von Zoll- und sonstigen Straftaten, auch wenn diese nur nach dem Recht des Tatorts mit Strafe bedroht sind,
  • zur Beförderung von leicht entzündlichen, giftigen oder sonst gefährlichen Stoffen,
  • für Fahrten außerhalb Europas (kein Versicherungsschutz),
  • für sonstige Nutzungen, die über den vertragsgemäßen Gebrauch hinausgehen.

 

  1. Obhutspflicht

Der Mieter / Fahrer hat das Fahrzeug schonend und fachgerecht zu behandeln und alle für die Benutzung maßgeblichen Vorschriften und technischen Regeln einschließlich der Wartungsfristen zu beachten und regelmäßig zu prüfen. Dazu gehören insbesondere die regelmäßige Prüfung des ausreichenden Motorölstandes, fälliger Inspektionen und des verkehrssicheren Zustandes. Soweit das Fahrzeug nicht benutzt wird, ist es in allen Teilen verschlossen zu halten, zudem ist das Lenkradschloss einzurasten. Beim Verlassen des Fahrzeuges hat der Mieter / Fahrer die Fahrzeugpapiere und die Fahrzeugschlüssel an sich zu nehmen und für Unbefugte unzugänglich zu verwahren; bei Cabrios ist das Verdeck zu schließen. Der Mieter haftet für über den gewöhnlichen Gebrauch hinausgehende Abnutzung. Der Mieter / Fahrer ist verpflichtet, das Ladungsgut ordnungsgemäß zu sichern. 

 

  1. Verhalten im Schadensfall und bei Defekt

Für den Schadensfall (Unfall, Diebstahl, Brand, Wildschaden, sonstige Beschädigung oder Defekt) verpflichtet sich der Mieter / Fahrer, den Vermieter unverzüglich und umfassend zu unterrichten. Polizeibescheinigungen sind vorzulegen. Bei Schäden ist der Mieter verpflichtet, den Vermieter unverzüglich, spätestens zwei Tage nach dem Vorfall über alle Einzelheiten schriftlich unter Verwendung eines bei den Fahrzeugpapieren befindlichen Unfallberichtes, der in allen Punkten sorgfältig und vollständig auszufüllen ist, zu unterrichten. Zusätzlich gilt:

  1. Bei Unfällen hat der Bericht insbesondere Namen und Anschrift sämtlicher beteiligter Personen und etwaiger Zeugen sowie Kennzeichen beteiligter Fahrzeuge zu enthalten. Der Mieter / Fahrer hat eine polizeiliche Aufnahme des Unfalls zu veranlassen. Dies gilt auch bei geringfügigen Schäden und bei selbstverschuldeten Unfällen ohne Mitwirkung Dritter. Sollte die Polizei die Unfallaufnahme verweigern, soll sich der Mieter diese Verweigerung von der Polizei oder abwesenden Dritten bestätigen lassen. Der Mieter / Fahrer ist nicht befugt, irgendwelche Anerkenntnisse zu Schuldfragen abzugeben.
  2. Bei Diebstahl, Verlust oder sonstigen Beschädigungen des Fahrzeuges sind unmittelbar alle erforderlichen polizeilichen Feststellungen vom Mieter / Fahrer zu veranlassen. Bei Diebstahl und Verlust hat der Mieter / Fahrer die Fahrzeugpapiere und Fahrzeugschlüssel unverzüglich beim Vermieter abzugeben. Den Mieter / Fahrer trifft auch bei weiteren Bearbeitungen des Schadensfalles die Pflicht, den Vermieter und dessen Versicherer im gebotenen Umfang bei der Aufklärung des Schadensfalles und der Feststellung der Haftungslage zwischen Vermieter und Mieter / Fahrer zu unterstützen und zu diesem Zwecke jede erforderliche Auskunft zu geben. 
  3. Ist das Fahrzeug defekt, erfolgt die Reparatur in Absprache mit den Vermieter. Die Wahl der Reparaturwerkstatt trifft der Vermieter, der wahlweise berechtigt ist, ein Ersatzfahrzeug zu stellen. Ist das Fahrzeug aufgrund eines technischen Defektes nicht mehr oder nicht mehr sicher nutzbar, hat der Mieter / Fahrer angemessene Sicherheitsvorkehrungen zu treffen und unverzüglich mit dem Vermieter die erforderlichen Maßnahmen abzusprechen. 

 

  1. Rückgabe
  1. gibt der Mieter / Fahrer das Fahrzeug - auch unverschuldet - nach Ablauf der vereinbarten Mietdauer nicht an den Vermieter (Chiemgau-Trikes) zurück, ist dieser vorbehaltlich der Geltendmachung weiterer Schäden berechtigt, für den über die Vertragsdauer hinausgehenden Zeitraum ein Nutzungsentgelt in Höhe des zuvor vereinbarten Mietzinses zu verlangen. 
  2. Der Mieter / Fahrer hat das Fahrzeug zum vereinbarten Ende der Mietzeit im selben Zustand wie bei Übernahme einschließlich sämtlichem Zubehör und Fahrzeugpapieren am Ort der Übernahme und, soweit nichts anderes vereinbart ist, zu den üblichen Geschäftszeiten der Vermieters, die durch Aushang in den Geschäftsräumlichkeiten des Vermieters bekannt gegeben werden, zurückzugeben.
  3. Der Mieter / Fahrer hat das Fahrzeug mit einem vollständig gefüllten Kraftstofftank zurückzugeben. Wird das Fahrzeug nicht vollständig betankt zurückgegeben, ist der Vermieter berechtigt, dem Mieter die Kosten für die Betankung des Fahrzeugs zuzüglich einer Servicegebühr in Rechnung zu stellen. Die Höhe der Servicegebühr ergibt sich aus dem zum eingesehen werden kann. Dem Fahrer / Mieter bleibt vorbehalten, nachzuweisen, dass dem Vermieter über die reinen Treibstoffkosten hinaus keine oder niedrigere Kosten entstanden sind.

 

  1. Kündigung

Die Parteien sind berechtigt, die Mietverträge entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen zu kündigen. Der Vermieter kann den Mietvertrag kündigen, wenn der Mieter einen Zahlungsrückstand nicht innerhalb von sieben Tagen ab Verzugseintritt ausgleicht, sich seine Vermögensverhältnisse erheblich verschlechtern oder andere wichtige Gründe eintreten. Als solche Gründe gelten vor allem:

  • nicht eingelöste Bankeinzüge  und Schecks,
  • gegen den Mieter gerichtete Zwangsvollstreckungsmaßnahmen,
  • mangelnde Pflege des Fahrzeuges,
  • unsachgemäßer und unrechtmäßiger Gebrauch,
  • Missachtung der Vorschriften über den Einsatz von Kraftfahrzeugen im Güterkraftverkehr, 
  • die Unzumutbarkeit der Fortsetzung des Mietvertrages, z.B. wegen zu hoher Schadensquote.

Kündigt der Vermieter einen Mietvertrag, ist der Mieter verpflichtet, das vertragsgegenständliche Fahrzeug samt Fahrzeugpapieren, sämtlichem Zubehör und aller Fahrzeugschlüssel unverzüglich an den Vermieter herauszugeben. Dies gilt auch, wenn der Mieter kündigt

  1. Widerruft der Mieter den Vertrag vor Inanspruchnahme der Leistung, so entstehen ihm Kosten nach folgender Aufschlüsselung: 

Widerruf weniger als 7 Tage vor Mietbeginn: Widerrufskosten 10% des Mietbetrages

Widerruf weniger als 5 Tage vor Mietbeginn: Widerrufskosten 20% des Mietbetrages

Widerruf weniger als 3 Tage vor Mietbeginn: Widerrufskosten 30% des Mietbetrages

Widerruf weniger als 2 Tage vor Mietbeginn: Widerrufskosten 40% des Mietbetrages

Widerruf weniger als 1 Tag vor Mietbeginn: Widerrufskosten 50% des Mietbetrages

  1. Wird der Vertrag vom Vermieter vor der Inanspruchnahme widerrufen, hat der Mieter keinen Anspruch auf eine Ausgleichszahlung. 

 

  1. Zahlungsweise und Beendigung des Mietverhältnisses
  1. Der Mietvertrag endet zum vereinbarten Zeitpunkt. Der Vertrag kann zwischen den Parteien einvernehmlich verlängert werden, sofern der Mieter dem Vermieter eine gewünschte Verlängerung bis spätestens drei Tage vor Ablauf der vereinbarten Mietzeit mitteilt. Sondertarife gelten nur für den angebotenen Zeitraum. Bei Überschreitung der vereinbarten Mietzeit ist pro angefangenem Tag der Überschreitung der pro Tag vereinbarte Mietzins zu zahlen. Setzt der Mieter nach Ablauf der Nutzungszeit den Gebrauch der Mietsache fort, so verlängert sich das Vertragsverhältnis nicht. §545 BGB gilt bei Überschreitung des vereinbarten Mietzeitraumes nicht. 
  2. Der Vermieter kann bei Übergabe des Fahrzeuges eine Vorauszahlung bis zur Höhe des voraussichtlichen Entgelts, mindestens jedoch Euro 100,00 verlangen. Der Rest des Entgelts ist bei Rücknahme des Fahrzeuges bar zu entrichten. Bei Nichtzahlung tritt automatisch Verzug ein. 
  3. Nach Verzugseintritt wird für jede Mahnung eine Gebühr von 5,00 Euro erhoben. Dem Mieter bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist. Wird bei Verzug des Mieters ein Inkassobüro beauftragt, so hat der Mieter die hieraus entstehenden Kosten zu tragen. Dies gilt nicht, soweit der Mieter erkennbar zahlungsunfähig oder -unwillig war.
  4. Wird als Zahlungsart für Miete und etwaige Sicherheitsleistungen Zahlung mittels Kreditkarte vereinbart, so hat der Vermieter das Recht, die sich aus dem Mietvertrag ergebenden Mietforderungen oder Zahlungen gem. Ziffer 7 a) Satz 5 über das Kreditkartenkonto abzurechnen. 

 

  1. Haftung des Vermieters
  1. Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Vermieters, eines Vertreters oder eines Erfüllungsgehilfen haftet der Vermieter nach den gesetzlichen Regelungen. In sonstigen Fällen haftet der Vermieter nur wegen Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder der schuldhaften Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten. Soweit wesentliche Vertragspflichten verletzt sind, ist der Schadensersatzanspruch für Sach- und Vermögensschäden auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
  2. Für die Übergabe nicht offensichtlicher Fehler oder Störungen des Fahrzeuges und hieraus entstehende Sach- und Vermögensschäden haftet der Vermieter nicht, wenn der Vermieter diese Fehler und Störungen aufgrund einfacher Fahrlässigkeit nicht erkannt hat. 
  3. Für Sachen, die bei Rückgabe im bzw. am Mietfahrzeug zurückgelassen werden, übernimmt der Vermieter keine Haftung, dies gilt nicht, soweit auf Seiten des Vermieters, seiner Vertreter oder Erfüllungsgehilfen Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.

 

  1. Haftung des Mieters
  1. Der Mieter haftet für Verstöße gegen gesetzliche Bestimmungen, insbesondere Straf-, Verkehr- und Ordnungsvorschriften. Der Mieter stellt den Vermieter von sämtlichen Straf-, Buß- und Verwarnungsgeldern, Gebühren und sonstigen Kosten frei, die Behörden anlässlich solcher Verstöße von dem Vermieter erheben. Dies gilt auch für etwaige Mautgebühren. 
  2. Die Gefahr für Verschlechterung, Verlust oder Untergang der Sache durch Zufall trägt der der Mietdauer der Mieter. Für während der Dauer des Mietvertrages entstehende Schäden an dem gemieteten Fahrzeug durch Unfall, Verlust, Diebstahl oder unsachgemäße Bedienung des Fahrzeuges oder durch dessen Betrieb verursachte Schäden haftet der Mieter nach den gesetzlichen Haftungsregeln. Dies gilt auch bei Verlust von Fahrzeugteilen und Zubehör sowie bei Verletzung vertraglicher Pflichten und Obliegenheiten gemäß Ziffer 2, 3 und 4 dieser Bedingungen durch den Mieter / Vermieter. Die Haftung des Mieters ist davon abhängig, dass er oder der Fahrer den Schaden oder Verlust zu vertreten hat. Von der Schadensersatzpflicht umfasst sind insbesondere Reparaturkosten zzgl. einer etwaigen Wertminderung. Im Totalschadenfall der Wiederbeschaffungswert abzgl. eines etwaigen Restwertes. Soweit tatsächlich entstanden, hat der mieter insbesondere auch Sachverständigenkosten, Abschleppkosten, Mietausfallkosten sowie weitere dem Vermieter entstehende Kosten zu tragen. 
  3. Die Parteien können, sofern vom Vermieter angeboten, eine Haftungsbefreiung gegen Zahlung eines zusätzlichen Entgelts nach den insoweit vom Vermieter verwendeten und bei diesem einsehbaren Bedingungen vereinbaren. EIne solche vertragliche Haftungsfreistellung entspricht dem Leitbild einer Vollkaskoversicherung. In diesem Fall haftet der Mieter sowie die in den Schutzbereichen der vertraglichen Haftungsbefreiung einbezogenen Fahrer für Schäden bis zu einem Betrag in Höhe der vereinbarten Selbstbeteiligung. Bei vorsätzlicher Schadenherbeiführung besteht kein Anspruch auf vertragliche Haftungsfreistellung. Bei grob fahrlässiger Schadenherbeiführung ist der Vermieter berechtigt, die Leistungsverpflichtung zur Haftungsfreistellung in einem der Schwere des Vergehens entsprechenden Verhältnis zu kürzen. Anspruch auf eine vertragliche Haftungsbefreiung besteht auch dann nicht, wenn eine vom Mieter bzw. vom Fahrer zu erfüllende Obliegenheit, insbesondere nach Ziffer 2., 3. und 4. dieser Vermietbedingungen vorsätzlich verletzt wurde. Bei einer grob fahrlässigen Verletzung einer vom Mieter bzw. Fahrer zu erfüllenden Obliegenheit ist der Vermieter berechtigt, seine Leistung zur Haftungsfreistellung in einem der Schwere des Verschuldens entsprechendem Verhältnis zu kürzen. Abweichend von den Regelungen der beiden vorangegangenen Sätze ist der Vermieter zur Haftungsfreistellung verpflichtet, soweit die Verletzung der Obliegenheit weder für den Eintritt des Haftungsfreistellungsfalles noch für die Feststellung oder den Umfang der Haftungsfreistellungspflicht des Vermieters ursächlich ist. Dies gilt nicht, wenn die Obliegenheit vorsätzlich verletzt wurde. 
  4. Die vorstehenden Regelungen zu ziffer 9a. bis c. gelten nicht nur für den Mieter, sondern auch für den berechtigten Fahrer. Die vertragliche Haftungsfreistellung hat keine Geltung zugunsten unberechtigter Nutzer der Mietsache. 
  5. Der Mieter hat Handeln des Fahrers wie eigenes zu vertreten. 

 

  1. Wintertaugliche Bereifung

Der Vermieter ist berechtigt, erforderliche Winterbereifung gesondert in Rechnung zu stellen.

 

  1. Verjährung

Es gelten die gesetzlichen Regelungen

 

  1. Haftpflicht- und weitere Versicherungen

Für das gemietete Fahrzeug besteht eine Kraftfahrzeug Haftpflichtversicherung mindestens in dem Umfang, der gesetzlich vorgeschrieben ist. Insassenunfallschutzversicherung und Kaskoversicherung bestehen nur dann, wenn sie gesondert abgeschlossen sind. Die für die Versicherungen geltenden Versicherungsbestimmungen, insbesondere Versicherungsunternehmen, Prämien, Versicherungssummen und sonstige Konditionen können den insoweit vom Vermieter in dessen Geschäftsräumen vorgehaltenen Versicherungsbedingungen entnommen werden.

 

  1. Aufrechnung

Eine Aufrechnung des Mieters gegen Forderungen des Vermieters ist nur möglich mit rechtskräftig festgestellten oder unbestrittenen Forderungen des Mieters.

 

  1. Gerichtsstand

Gerichtsstand ist der Sitz des Vermieters, es sei denn, dass die Vertragsparteien nicht Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen sind.

 

  1. Nebenabreden

Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. 

 

  1. Datenschutzklausel der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Der im Mietvertrag angegebene Vermieter ist verantwortliche Stelle im Sinne des Datenschutzrechts. Von dem Vermieter oder einem durch ihn mit der Vermietung vor Ort beauftragten Dritten werden die personenbezogenen Daten des Mieters / Fahrers zum Zwecke der Begründung, der Durchführung oder der Beendigung des Vertrages erhoben, verarbeitet und genutzt. Soweit die Daten werblich verwendet werden, geschieht dies nur für Eigenwerbung einschließlich Empfehlungswerbung. An sonstige Dritte erfolgt eine Übermittlung ausschließlich dann, wenn dies für die Vertragserfüllung, beispielsweise für die Abrechnung, erforderlich ist. Jegliche darüber hinausgehende Verwendung der Daten bedarf der gesetzlichen Erlaubnis oder der Einwilligung des Mieters / Fahrers.

Hinweis gemäß §28 Abs.4 BDSG: Der Mieter / Fahrer kann jederzeit einer etwaigen Verarbeitung oder Nutzung seiner Daten für Zwecke der Werbung oder der Markt- oder Meinungsforschung widersprechen. Der Widerspruch ist schriftlich zu richten an den im Mietvertrag genannten Vermieter zur dortig angegebenen Anschrift oder E-Mail-Adresse. 

  1. Verantwortlicher

Lars Stöber

Reifenhandel und Trike Verleih Lars Stöber

Königstraße 46

83254 Breitbrunn am Chiemsee

Email: info@chiemgau-trikes.de

Telefon: 0173/4161219

  1. Vertragsabschluss - Fahrzeugmiete 

Für den Abschluss eines Mietvertrages benötigen wir einige Informationen, um unserer Nachweispflicht nachzukommen und einen rechtssicheren Vertrag mit Ihnen schließen zu können. Die Daten dienen außerdem der Kontaktaufnahme und sind für das Zustandekommen eines Vertrages verpflichtend notwendig. Wir fragen folgende Daten von allen Fahrern (nicht Beifahrerin) ab: Name, Anschrift, Kontaktdaten, Geburtsdatum, Personalausweis- und Führerscheindaten. 

Wir fertigen zudem für die Versicherung eine Kopie vom Führerschein und Personalausweis an, um der Versicherung beweisen zu können, dass Sie zum Führen des Fahrzeuges berechtigt sind. Die Daten werden im Schadensfall an die beauftragte Fahrzeugversicherung (siehe Anhang Dienstleister) zur Wahrung des Versicherungsschutzes weitergegeben. Die Verarbeitung Ihrer Daten erfolgt auf Grundlage Ihrer Einwilligung nach Art.6 Abs.1 lit.a DSGVO. Diese erteilen Sie mit Ihrer Unterschrift auf dem Mietvertrag bei Vertragsabschluss.

  1. Speicherdauer

Nach vollständiger Vertragsabwicklung werden die Daten zunächst für die Dauer der Gewährleistungsfrist, danach unter Berücksichtigung gesetzlicher, insbesondere steuer- und handelsrechtlicher Aufbewahrungsfristen, gespeichert und dann nach Fristablauf gelöscht, sofern Sie der weitergehenden Verarbeitung und Nutzung nicht zugestimmt haben.

  1. Betroffenenrechte

Als von der Datenerhebung betroffene Person haben sie bestimmte Rechte, diese sind nachfolgend aufgeführt. Bitte kontaktieren Sie unseren Datenschutzbeauftragten per E-Mail, wenn Sie eines der Rechte ausüben wollen, welches unser Handeln erfordert.

Sie werden schnellstmöglich, in jedem Fall aber innerhalb eines Monats nach Eingang ihres Antrags, Informationen über Ihren Antrag erhalten. Wir Informieren ob und welche Maßnahmen getroffen wurden, sofern keine Maßnahmen getroffen wurden teilen wir ihnen die Gründe hierfür mit. 

Auskunftsrecht nach Art. 15 DSGVO - Sollten wir keine Daten von Ihnen haben, teilen wir Ihnen dies schriftlich mit. Haben wir Daten über Ihre Person gespeichert, erhalten Sie auf Anfrage eine Abschrift aller gespeicherten Daten in elektronischer Form.  

Recht auf Berichtigung nach Art. 16 DSGVO - Sie können die Berichtigung oder Vervollständigung Sie betreffender Daten verlangen. Diese Änderungen treten zukünftig in Kraft und beeinflussen nicht die bisherige Verarbeitung.

Recht auf Löschung nach Art. 17 DSGVO - Sie haben das Recht die Löschung der sie betreffenden Daten zu verlangen. Bitte beachten Sie, dass dies nicht möglich ist, wenn wir rechtlich zur Speicherung verpflichtet sind.

Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO - Sie können die Einschränkung der Verarbeitung der sie betreffenden Daten verlangen. Diese Änderungen treten zukünftig in Kraft und beeinflussen nicht die bisherige Verarbeitung.

Recht auf Datenübertragbarkeit nach Art. 20 DSGVO - Sie können bei uns eine Übersicht über Daten zu Ihrer Person erfragen. Diese können wir Ihnen elektronisch als pdf zur Verfügung stellen oder an einen anderen Dienstleister Ihrer Wahl weitergeben.

Widerspruchsrecht - Sie haben das Recht einer Datenverarbeitung aufgrund unseres berechtigten Interesses (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) zu widersprechen. Wir beenden die Verarbeitung Ihrer Daten, sofern keine zwingend schutzwürdigen Gründe für die Verarbeitung vorliegen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen dient.

Automatisierte Entscheidung - Sie haben das Recht, nicht ausschließlich automatisierten Entscheidungen unterworfen zu sein. Sie haben deshalb immer die Möglichkeit, mit uns persönlich in Kontakt zu treten mit einer E-Mail an info@chiemgau-trikes.de.  

Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde - Weiterhin ist es Ihnen jederzeit möglich einen gerichtlichen Rechtsbehelf einzulegen oder sich bei der Aufsichtsbehörde zu beschweren. Sie haben gemäß Art. 77 DSGVO das Recht, sich bei der Aufsichtsbehörde zu beschweren, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nicht rechtmäßig erfolgt.